Die Vereinigung der Unternehmen für erneuerbare Energien(APPA) präsentiert die Daten zu den makroökonomischen Auswirkungen der erneuerbaren Energien in Spanien für das Jahr 2021.

Im Jahr 2021 wuchsen die erneuerbaren Energien in Spanien um mehr als 50% und machten rund 1,58% des BIP aus. Auf diese Weise sparten die erneuerbaren Energien 10.327 Millionen Euro an vermiedenen Importen fossiler Brennstoffe, 3.090 Millionen Euro an Emissionsrechten und erzielten eine Nettoexportbilanz von 1.887 Millionen Euro. Dies waren einige der Zahlen, die José María González Moya, Generaldirektor der APPA, bei der Präsentation der Vorschau auf die Studie über die makroökonomischen Auswirkungen der erneuerbaren Energien in Spanien 2021 nannte. Begleitet wurde er vom Präsidenten des Verbandes, Herrn Santiago Gómez Ramos, mit Telematikverbindung, und dem Direktor von Enerclub, Herrn Arcadio Gutiérrez.

Das spektakuläre Wachstum der erneuerbaren Energien im Jahr 2021 bedeutete, dass mehr als 110.000 Arbeitnehmer beschäftigt waren. Dieses starke Wachstum „sollte jedoch mit Vorsicht interpretiert werden, da ein Teil des Wachstums strukturell bedingt ist, wie z.B. der 20%ige Anstieg der Arbeitsplätze – angeführt von Photovoltaik- und insbesondere Eigenverbrauchsanlagen – und ein anderer Teil des Wachstums konjunkturell bedingt ist, da die Zahlen, die dem BIP, den Einsparungen bei den Importen, den Emissionen und insbesondere dem Strommarkt entsprechen, ihre Erklärung in der Inflation haben, die der Energiesektor im Jahr 2021 erlebt“, erklärten sie in der Präsentation.

Der deutliche Anstieg der Strom- und Ölpreise hat zum Wachstum der erneuerbaren Energien geführt, was nach den in der Präsentation enthaltenen Daten zu Rekordersparnissen in Spanien geführt hat: Allein die vermiedenen fossilen Importe (25.481.743 Tonnen Öläquivalent) hätten 10.327 Millionen Euro bedeutet, zu denen noch 3.090 Millionen Euro an Emissionsrechten hinzukommen.

Im Stromsektor erhielten die erneuerbaren Energien eine spezifische Vergütung von 5.042 Millionen Euro. Im Gegenzug verdrängte ihre Präsenz auf dem Strommarkt die Angebote teurerer Technologien, was zu Einsparungen auf dem Strommarkt von 10.478 Millionen Euro führte. Konkret lag die durchschnittliche Einsparung auf dem Tagesmarkt bei 43,20 €/MWh. Die erneuerbaren Energien behielten ihren Nettoexportsaldo bei, der 1.887 Millionen Euro betrug. Der leichte Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist nicht auf geringere Exporte zurückzuführen, sondern auf einen Anstieg der Exporte im Jahr 2021, der auf die stärkere Installation (sowohl Netzanschluss als auch Eigenverbrauch) zurückzuführen ist. Im Jahr 2021 wurden 5.649 MW an erneuerbaren Energien installiert, wovon 4.498 MW auf Projekte entfielen, die für den Verkauf von Strom an das Netz bestimmt waren und 1.151 MW dem Eigenverbrauch entsprachen.

Die starke Entwicklung des Eigenverbrauchs ist auch weitgehend für das Wachstum der Zahl der Arbeitsplätze verantwortlich. Im Jahr 2021 verzeichnete der Sektor insgesamt 111.409 Arbeitsplätze, wobei die Zahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaik-Technologie um 59% zunahm. Neben der Photovoltaik waren Windkraft, Solarthermie und Meerestechnik die Technologien, die auf Nettobasis Arbeitsplätze schufen.

Quelle: FuturEnergy

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